Stromspar-Tipp der Woche
Damit Sie Ihren Trainigsplan noch optimaler gestalten können, finden Sie auf dieser Seite jede Woche eine neue Empfehlung für das Stromsparen im eigenen Zuhause.
Nutzen Sie die Tipps einfach konsequent aus und Sie werden sehen, es rechnet sich für den Geldbeutel und den Klimaschutz!
Stromsparer-Wissen
Tipp 53 - Kalenderwoche 27
Elektrische Geräte sind im Handel in Mengen vorhanden und erleichtern unser alltägliches Leben in vielerlei Hinsicht. Kühlschrank, Herd und Co. sind vielfach unverzichtbar. Auf Unterhaltungselektronik wie HiFi-Anlage und Spielekonsole kann man zwar vielleicht verzichten, Alternativen mit gleicher Funktionalität die ohne Strom funktionieren, gibt es aber nicht.
Besonders bei Kleingeräten in Küche, Haushalt und Garten sind genau diese Alternativen zu finden, sie funktionieren ohne Strom und sind in der Anschaffung in der Regel billiger und eigentlich jedem bekannt. Trotzdem werden Brotschneidemaschinen und elektrische Heckenschären gekauft, auch wenn ihre Ersetzbarkeit auf der Hand liegt. Im Garten bei der Feuerholzbereitung kann man anstatt der Verwendung von Holzspaltern und Kreissäge auch einfach mal die Axt nehmen. Hammer und Meißel ersetzen den verbrauchsintensiven Schlagbohrhammer.
Viele Alternativen sind einfach zu finden, aber nicht alle funktionieren ohne Strom. ihr tatsächlicher Nutzen entfaltet sich erst, wenn solche Geräte häufig eingesetzt werden. Nicht selten ist es der Fall, dass sie nach anfänglicher, euphorischer Benutzung in Vergessenheit geraten und auf dem Dachboden verschwinden. Sie haben es dann also nicht geschafft die Kosten für die einmalige Anschaffung lohnenswert zu machen, sodass man sich die Kosten der Anschaffung für ein energieeffizientes Gerät sparen könnte.
Wenn Geräte häufig benutzt, sich die Anschaffung also scheinbar lohnt, sollte unbedingt auf die Stromeffizienz im Betrieb geachtet werden. Für solche Nischenprodukte besteht selten Effizienz-Kennzeichnungspflicht und gerade bei häufigem Gebrauch gehen die Kosten dann in die Höhe.
Tipp 52 - Kalenderwoche 26
Energiesparen, Blitz- und Überspannungsschutz. Viele Versicherungen erkennen den E-Check als Sicherheitssiegel an und räumen deshalb Prämienrabatte ein.
Tipp 51 - Kalenderwoche 25
Seit 1998 müssen Händler von elektronischen Großgeräten wie Backöfen, Geschirrspülmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte, Leuchtmittel, Wäschetrockner, Waschmaschinen, Waschtrockner und Raumklimageräte mit dem Energieverbrauchsetikett auszeichnen. Die sieben darauf vermerkten Effizienzklassen geben Auskunft über Strom- und gegebenenfalls Wasserverbrauch und erleichtern somit dem Käufer die Auswahl eines energiesparenden Geräts.
Das EU-Label geht aus einer Richtlinie der Europäischen Union hervor, die den Verkauf und die Entwicklung von besonders sparsamen Haushaltsgeräten fördern will. In Deutschland erfolgt die Umsetzung dieser EU-Vorgaben durch das Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz (EnVKG) und durch die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (kurz EnVKV). Die Kennzeichnung ist europaweit einheitlich. Zeichnet ein Händler entsprechende Geräte nicht aus - egal ob in seinen Ausstellungsräumen oder im Internet - muss er damit rechnen dafür belangt zu werden. Jedoch hat sich in den letzten 10 Jahren viel verändert.
Die Geräte sind viel effizienter geworden, sodass sich heute über 80 Prozent der Geräte in der Energieeffizienzklasse A wiederfinden. Neben den sieben ursprünglichen Klassen A bis G - wobei A für niedrigen und G für hohen Verbrauch steht - gibt es seit 2004 die noch sparsameren Klassen A+ und A++ für Kühl- und Gefriergeräte. Diese erscheinen aber nur dann auf dem Aufkleber, wenn das Gerät die Kriterien dieser Klassen erfüllt.
Ein Gerät erhält die Klasse A+, falls es weniger als drei Viertel, bzw. A++ wenn es nur die Hälfte der Energie der ursprünglichen A-Klasse Zielwerte erfüllt. Als eigenständige Balken erscheinen die Klassen A+ und A++ jedoch nicht im Label. Lassen Sie sich beim Kauf nicht in die Irre führen. Der unterschiedliche Verbrauch von A zu A++ ist bemerkenswert. Beispielsweise können Sie bei einem mittelgroßen Kühlschrank der Klasse A++ ungefähr 15 Euro im Jahr sparen.
Im März 2009 wurde in der EU beschlossen, die Energieverbrauchskennzeichnung für Haushaltskühl- und Gefriergeräte, Haushaltswaschmaschinen umzugestalten und ein Energieeffizienzlabel für Fernseher einzuführen. Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, bis zum 1. Januar 2011 die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften zur Umsetzung der Durchführungsrichtlinien erlassen.
Allein die Berücksichtigung der bisherigen Energieeffizienzkennzeichnung reicht nicht aus um richtig zu sparen. Stimmen Sie beim Kauf unbedingt die Größe bzw. die Leistungsfähigkeit des Geräts auf Ihren Bedarf ab! Das Label gibt nämlich nur Auskunft darüber, wie das Gerät mit der eingesetzten Energiemenge umgeht, nicht aber ob Sie das Gerät in dieser Leistungsklasse überhaupt brauchen!
Tipp 50 - Kalenderwoche 24
Die Stiftung hat das 2008 mehrfach getestet. Der Markt entwickelt sich ständig weiter und die Geräte werden ständig billiger, besser und vor allem energieeffizienter.
Im Handel finden sich dazu viele und immer mehr Videoprojektoren und beim Kauf verliert man schnell den Überblick. Eines sollte man jedoch immer im Auge haben, die Folgekosten, jedoch geraten diese oft in Vergessenheit. Im Prinzip funktionieren Beamer wie Diaprojektoren. Sie arbeiten mit transparenten Flüssigkristallscheiben wie LCD-Fernsehgeräte oder mit mikroskopisch kleinen Kippspiegeln. Diese sogenannten DLP-Projektoren sollen mehr Kontrast bieten als LCD-Modelle, können aber mehr oder weniger wahrnehmbare sogenannte Regenbogeneffekte an starken Hell-Dunkel-Übergängen zeigen. Im verdunkelten Raum liefern aber fast alle Geräte gute Bildqualitäten.
Interessant sind vor der Anschaffung eines Beamers die Betriebskosten, die den Anschaffungspreis oft übersteigen. Damit große Bilder an der Leinwand erscheinen, ist eine starke Lichtquelle notwendig. Die erschütterungsempfindlichen Speziallampen der meisten Beamer kosten 200 bis über 450 Euro und verursachen je nach Lebensdauer Kosten von 50 Cent bis zu zwei Euro pro Betriebsstunde. Die Lampen besitzen oft bis 250 Watt Leistung, manchmal sogar noch mehr. Der immense Stromverbrauch im Betrieb von 300 bis 360 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr kostet etwa 60 bis 70 Euro. Ein sparsamer LCD-Fernseher mit 80 cm Diagonale verbraucht im Vergleich weniger als die Hälfte.
Auch im Stand-by benötigen einzelne Beamer zehn Watt oder mehr. Wird das Gerät nicht z. B. über die Steckerleiste vom Netz getrennt, summiert sich der Verbrauch nur für die Bereitschaft auf 66 kWh und kostet über 13 Euro pro Jahr. Wer dann noch die Aktivboxen zum Heimkino ständig im Stand-by lässt, verbraucht zusätzlich Strom für 30 Euro ohne einen hörbaren Nutzen. Eine Heimkinoanlage sollte also gewissenhaft betrieben werden, denn nur dann macht sie richtig Spaß - auch auf der Stromrechnung Genauso wie in der Beleuchtung gehört die Zukunft Videoprojektoren mit LED-Technik. Sie sind klein, sparsam und unempfindlich. In absehbarer Zeit werden sie hohe Lichtstärken und große Bilddiagonalen erreichen.
Tipp 49 - Kalenderwoche 23
Für seine tägliche Dusche braucht der durchschnittliche Deutsche ca. 50 Liter. Wenn er diese von 10 auf 40°C mit Wasser aus einem Kleinspeicher erhitzt, werden für die tägliche Dusche ungefähr 1,5 - 2,5 kWh Strom verbraucht, was wiederum 30-50ct. kostet. Wird allein der elektrische Energiebedarf für die Hygiene einer 4-köpfigen Familie auf das Jahr hochgerechnet, häufen sich enorme Kosten an. Es wird schnell klar, dass hier große Einsparpotentiale liegen. Es empfiehlt sich eher, Wasser zusammen mit der Zentralheizung durch das Verbrennen von Öl, Gas oder Holz zu erwärmen oder noch besser: auf Regenerative Energien zurückgreifen.
Solarthermische Anlagen haben in den letzten Jahren große technologische Fortschritte gemacht. In Städten besteht oft die Möglichkeit auf Fernwärme zurückzugreifen. Das ist eine ökonomisch und ökologisch sehr gute Lösung, denn das Erhitzen des Wassers für eine durchschnittliche Dusche kostet dann nur noch 3-4ct, was gerade mal ein Zehntel der Kosten der Erhitzung in einem sogenannten "Boiler " beträgt. Außerdem entsteht die genutzte Wärme häufig als Nebenprodukt der Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung Kraftwerken (KWK).
Manchmal ist doch eine dezentrale Warmwasseraufbereitung notwendig, da das Warmwasser nicht zentral bereitgestellt werden kann. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Transportleitungen durch ihre Länge und ihren Zustand zu hohe Wärmeverluste haben (alte Gebäude) oder der Bedarf an Warmwasser einfach zu gering ist (Gartenlaube). Aber selbst dann ist von dem klassischen Boiler abzuraten und ein Durchlauferhitzer zu empfehlen, der eine höhere Energieeffizienz besitzt. Diese halten das Wasser nicht ständig warm und verursachen daher keine Bereitschaftsverluste.
Mit kleinen Durchlauferhitzern können Sie gegenüber Kleinspeichern (5 Liter Inhalt) sogar bis zu 60 Prozent Strom sparen. Bei größeren Systemen, z. B. im Bad, liegt das Einsparpotenzial immerhin noch bei ca. 20 Prozent gegenüber den Speichern.

